bald ist weihnachten..

•2009/12/06 • Schreibe einen Kommentar

(via)

neue Schulaufgaben

•2009/08/26 • 5 Kommentare

natürlich geht das wieder an den Blogneurotiker und Besser  S. aber es können auch noch andere Menschen sich an den Aufgaben versuchen.

Aufgaben:
1. Fassen Sie den Text in mehreren Thesen zusammen.
2. Stellen Sie Lenins Religionskritik mit eigenen Worten dar und setzen Sie sie in Bezug zur Religionskritik Feuerbachs und Marx‘!
3. Nehmen Sie aus christlicher Sicht Stellung zu Lenins Religionskritik!
4. Warum ist es heute anscheinend leicht, die Religion zu kritisieren?

Text:

Die moderne Gesellschaft ist ganz auf der Aus­beutung der ungeheuren Massen der Arbeiter­klasse durch eine verschwindend kleine, zu den Klassen der Grundeigentümer und Kapi­talisten gehörende Minderheit der Bevölke­rung aufgebaut. Das ist eine Sklavenhalterge­sellschaft, denn die »freien« Arbeiter, die ihr Leben lang für das Kapital arbeiten, »haben Anrecht« nur auf solche Existenzmittel, die zum Lebensunterhalt der Profit erzeugenden Sklaven und zur Sicherung und Verewigung der kapitalistischen Sklaverei notwendig sind. Die ökonomische Unterdrückung der Arbeiter verursacht und erzeugt unvermeidlich alle möglichen Arten der politischen Unterdrückung und sozialen Erniedrigung, der Verro­hung und Verkümmerung des geistigen und sittlichen Lebens der Massen. Die Arbeiter können sich mehr oder weniger politische Frei­heit für den Kampf um ihre ökonomische Befreiung erringen, aber keinerlei Freiheit wird sie von Elend, Arbeitslosigkeit und Unterdrückung erlösen, solange die Macht des Kapitals nicht gestürzt ist. Die Religion ist eine von verschiedenen Arten geistigen Joches, das überall und allenthalben auf den durch ewige Arbeit für andere, durch Not und Vereinsamung niedergedrückten Volksmassen lastet. Die Ohnmacht der ausgebeuteten Klas­sen im Kampf gegen die Ausbeuter erzeugt ebenso unvermeidlich den Glauben an ein besseres Leben im Jenseits, wie die Ohnmacht des Wilden im Kampf mit der Natur den Glau­ben an Götter, Teufel, Wunder usw. erzeugt. Denjenigen, der sein Leben lang arbeitet und Not leidet, lehrt die Religion Demut und Langmut hienieden und vertröstet ihn mit der Hoffnung auf himmlischen Lohn. Diejenigen aber, die von fremder Arbeit leben, lehrt die Religion Wohltätigkeit hienieden, womit sie ihnen eine recht billige Rechtfertigung ihres ganzen Ausbeuterdaseins anbietet und Ein­trittskarten für die himmlische Seligkeit zu erschwinglichen Preisen verkauft. Die Reli­gion ist das Opium des Volks. Die Religion ist eine Art geistigen Fusels, in dem die Sklaven des Kapitals ihr Menschenantlitz und ihre Ansprüche auf ein halbwegs menschenwürdi­ges Leben ersäufen.
Doch der Sklave, der sich seiner Sklaverei bewusst geworden ist und sich zum Kampf für seine Befreiung erhoben hat, hört bereits zur Hälfte auf ein Sklave zu sein. Durch die Fabrik der Großindustrie erzogen und durch das städtische Leben aufgeklärt, wirft der moderne klassenbewusste Arbeiter die religiö­sen Vorurteile mit Verachtung von sich, über­lässt den Himmel den Pfaffen und bürgerli­chen Frömmlern und erkämpft sich ein besse­res Leben hier auf Erden. Das moderne Prole­tariat bekennt sich zum Sozialismus, der die Wissenschaft in den Dienst des Kampfes gegen den religiösen Nebel stellt und die Arbeiter vom Glauben an ein jenseitiges Leben dadurch befreit, dass er sie zum diessei­tigen Kampf für ein besseres irdisches Leben zusammenschließt.

Erklärung der Religion zur Privatsache — mit diesen Worten wird gewöhnlich die Stellung der Sozialisten zur Religion ausgedrückt. Doch die Bedeutung dieser Worte muss man genau definieren, damit sie keine Missverständnisse hervorrufen können. Wir fordern, dass die Religion dem Staat gegenüber Privat­sache sei, können sie aber keinesfalls unserer eigenen Partei gegenüber als Privatsache betrachten. Den Staat soll die Religion nichts angehen, die Religionsgemeinschaften dürfen mit der Staatsmacht nicht verbunden sein. Jedem muss es vollkommen freistehen, sich zu jeder beliebigen Religion zu bekennen oder gar keine Religion anzuerkennen, d. h. Atheist zu sein.(…)
Unserem ganzen Programm liegt eine wissen­schaftliche, und zwar die materialistische Welt­anschauung zugrunde. Die Erläuterung unse­res Programms schließt daher notwendiger­weise auch die Klarlegung der wahren histori­schen und ökonomischen Quellen des religiö­sen Nebels ein. Unsere Propaganda schließt notwendigerweise auch die Propaganda des Atheismus ein; (…).
Das revolutionäre Proletariat wird durchset­zen, dass die Religion für den Staat wirklich zur Privatsache wird. Und unter diesem, vom mit­telalterlichen Moder gesäuberten politischen Regime wird das Proletariat einen breiten und offenen Kampf führen, um die ökonomische Sklaverei, diese wahre Quelle der religiösen Verdummung der Menschheit, zu beseitigen.

[Wladimir I. Lenin: Sozialismus und Religion. In: Werke, Bd. 10, Berlin 1958 ff., S. 70f., 73, 74f.]

Als Preis gibt es die Hin – und Rückfahrt inkl. Eintritt zum Konzert von Fesafifi und TPR in Stendal. (ca. 15euro)

Einsendeschluss ist Freitag.

Viel Glück.

größer – besser – schneller..

•2009/08/25 • Schreibe einen Kommentar

um es dem Kollegen gleich zu tun.. hier ein nettes DJ-Set von Paul Perry..

und wie gesagt.. größer > besser > schneller..

Bruchpilot..

•2009/08/17 • Schreibe einen Kommentar

aus gegebenen Anlasz laszen wir heut mal die Korken knallen..

und der Rest der Woche?? da gehts weiter..

etwas besseres..

•2009/07/29 • 4 Kommentare

als wie das Force Attack findet man Überall..

Somma..

•2009/07/07 • 5 Kommentare

Ja es ist Sommer..

das motiviert natürlich garnicht zum schreiben.. also werde ich das auch nicht machen. 😉

Und ein kleines Fundstück aus dem hause Bild, die natürlich durch ihrem qualitäts Journalismus bekannt sind.

Und freut euch schonmal aufs force attack .. 😉

ferien Kommunismus – ich komme!!!

•2009/06/22 • 4 Kommentare

und für die die nicht mitkommen habe ich eine kleine Aufgabe!

Lest den Text durch und beantwortet folgenden fragen!

1. Welche Arten von Eigentum unterscheidet Karl Marx?

2. Wie entsteht Privateigentum an Produktionsmitteln?

3.Weshalb sieht Marx den Kommunismus als Fortsetzung der Französischen Revolution?

Alle Eigentumsverhältnisse waren einem beständigen geschichtlichen Wechsel, einer beständigen geschichtlichen Veränderung unterworfen. Die Französische Revolution zum Beispiel schaffte das Feudaleigentum zugunsten des Bürgerlichen ab. Was den Kommunismus auszeichnet, ich nicht die abschaffung des Eigentums überhaupt, sondern die abschaffung des bürgerlichen Eigentums. Aber das moderne bürgerliche Privateigentum ist der letzte und vollendeste Ausdruck der erzeugung und Aneignung der Produkte, die auf Klassengegensätzen, die auf der Ausbeutung der einen durch die anderen beruht. In diesem Sinn die Kommunisten ihre Theorie in dem einen Ausdruck: Aufhebung des Privateigentums, zusammenfassen.

Man hat uns Kommunisten vorgeworfen, wir wollen das persönlich erworbene, selbst erarbeitete Eigentum abschaffen; das eigentum, welches die Grundlage aller persönlichen Freiheit, Tätigkeit und Selbständigkeit bildet. Erarbeitetes, erworbenes, selbst verdientes Eigentum! Sprecht ihr von dem kleinbürgerlichen, kleinbäuerlichen Eigentum, welches dem bürgerlichen Eigentum vorherging? Wir brauchen es nicht abzuschaffen, die entwicklung der Industrie hat es abgeschafft und schafft es täglich ab.

In der Bürgerlichen Gesellschaft ist die Lebendige Arbeit nur ein Mittel, die Uafgehäufte Arbeit zu vermehren. In der Kommunistischen Gesellschaft ist die aufgehäufte Arbeit nur ein Mittel, um den Lebensprozess der Arbeiter zu erweitern, zu bereichern, zu befördern. In der bürgerlichen Gesellschaft herrscht also die Vergangenheit über die Gegenwart, in der kommunistischen die Gegenwart über die Vergangenheit.

Ihr entsetzt euch darüber, dass wir das Privateigentum aufheben wollen. Aber in eurer bestehenden Gesellschaft ist das Privateigentum für neun Zehnetel ihrer Mitglieder aufgehoben; es existiert grade dadurch, dass es für neun Zehntel nicht existiert. Ihr werft uns also vor, dass wir ein Eigentum aufheben wollen, welches die Eigentumslosigkeit der ungeheuren Mehrzahl der Gesellschaft als notwendige Bedingung voraussetzt. Ihr werft uns mit einem Wort vor, dass wir euren Eigentum aufheben wollen. Allergings, dass wollen wir.

Wer alle drei fragen richtig beantwortet bekommt ein Bier von mir. Und kommt auf den Genuss mit mir mal richtig absturzsaufen durchzuziehen.. 😉

ihr habt bis Montag 21Uhr zeit.  Viel Glück euer Dozent Josef S.

Rechtschreibfehler sind natürlich gewollt.. 😉